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Weltcup in Montreal

 Erfolg für Turner Julian Egermann.

6x Finale: Weltcup-Ränge 5 bis 8 für Turner Mayr
und Egermann in Montreal!

Ein ungewöhnlicher Bewerb bildete am vergangenen Wochenende den Auftakt in die Kunstturner-Weltcupsaison: Nach Montreal waren nur Athleten aus sieben Nationen (statt üblicher Weise über 30) angereist. Doch das Meeting zählt als vollwertiger Weltcup. Österreich schaffte es mit Debütant Julian Egermann (Sprung) und Routinier Marco Mayr (5x) bis in alle Gerätefinali. Der junge Wiener Julian Egermann (18) ist zweifacher amtierender österreichischer Juniorenmeister aus 2009. Er qualifizierte sich gleich bei seinem ersten Weltcup-Einsatz im ersten Elitejahr für die Finali am Boden (beste Ausführungsnote!) und am Sprung. Nach einem schweren Sturz auf Rücken und Kopf beim Bodeneinturnen musste er jedoch diesen Bewerb auslassen. Tags darauf im Sprungfinale zeigte Egermann zwei saubere ohne Risiko geturnte Versuche (gestreckter Tsukahara mit Schraube, Überschlag plus Strecksalto mit Drehung), die ihm Rang 6 einbrachten. Es gewann Kanadas Nathan Gafuik.

Marco Mayr (28) verzichtete in Montreal ausgerechnet auf sein eigentliches Paradegerät Sprung, trat an den fünf anderen an. Trotz teilweise nicht fehlerfreier Qualifikationsleistungen erreichte er in allen die Finalentscheidungen. Mayrs bislang insgesamt stärkste Weltcup-Meeting-Bilanz: Platz 5 an den Ringen (Sieger Kevin Lytwyn aus Kanda) und am Barren (Sieger Kyoichi Watanabe, Japan), weiters Platz 6 am Reck (Sieger Ex-Weltmeister Aljaz Pegan, Slowenien)
und Pauschenpferd (1. Vizeweltmeister Krisztian Berki, Ungarn). Am Boden zeigte Mayr zwar eine saubere Kür, kam aber wegen zu geringer Schwierigkeit nicht über den achten Platz hinaus (Gold an Japans Kikuchi Shusuke).


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