Sport schafft man(n).
Inhalt: Teamsport ist für Jugendliche eine Möglichkeit, um gezielt an der Förderung der vorhandenen Ressourcen zu arbeiten, Möglichkeiten der Impulskontrolle aufzuzeigen und bewusst mit Aggression im sozialen Umfeld umzugehen.
Sport schafft man(n) setzt sich zum Ziel, männliche Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren über den Mannschaftssport für das Thema Aggression und Gewalt zu sensibilisieren und ihnen unterschiedliche Möglichkeiten der Konfliktbewältigung aufzuzeigen. Durch das gemeinsame Erleben von Mannschaftssportarten (Fußball, Volleyball, Basketball) lernen die Jugendlichen unterschiedliche Handlungsmöglichkeiten kennen, nehmen aktive und passive Positionen ein und können im Team unterschiedliche Rollen ausleben.
Neben dem sportlichen Teil im Turnsaal wird in gemeinsamen Workshops das Thema Gewaltprävention und Konfliktbewältigung erarbeitet. Für die Burschen wird somit ein Freiraum innerhalb des schulischen Unterrichts geschaffen, wo sie ihr eigenes Verhalten reflexiv erleben können und sich von geschlechtstypischen Rollenklischees abgrenzen. Das Projekt ist für die Dauer von zwei Jahren konzipiert, wobei die Burschen für jeweils ein Semester betreut werden.
Ziel des Projekts ist es, durch das Erleben von Sport im Team den Jugendlichen:
- neue Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit Konflikten aufzuzeigen
- das körperliche Erleben von Grenzen bewusst zu fördern und
- durch das Einnehmen von unterschiedlichen Rollen im Spiel die Empathiefähigkeit zu stärken.
Die Burschen sollen dabei unterstützt werden, ihre Stärken und Ressourcen zu entdecken und diese auszubauen.
Projektleitung: Walter Huber



