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ASVÖ News
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Eisstock-Schul-Challenge 2025

15. November 2025

600 Schüler*innen erleben Traditionssport in der Brigittenau.

Am 12. November 2025 stand die Sporthalle Brigittenau einen Vormittag lang ganz im Zeichen des Eisstockschießens. Im Rahmen der, vom ASVÖ Wien initiierten Eisstock-Schul-Challenge konnten rund 600 Schüler*innen aus 24 Klassen und 12 Wiener Schulen eine traditionsreiche Sportart in modernem Rahmen kennenlernen.

Nach dem erfolgreichen Pilotprojekt 2024 an der Volksschule Prandaugasse wurde das Format heuer weiterentwickelt und um acht zusätzliche Bewegungsstationen ergänzt. Ziel war es, Kindern und Jugendlichen einen niederschwelligen Zugang zu Sportvielfalt zu ermöglichen – und Traditionssportarten wieder stärker in den Fokus zu rücken.

Sportliche Vielfalt und fachliche Begleitung

Unterstützt durch Expert*innen von Stocksport Austria konnten die Schüler*innen mit speziellen Kunststoffstöcken mit einer speziellen Filzunterlage, die sich besonders für Hallenböden eignen, erste Versuche am Zielkreis („Daube“) wagen. Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch von Weltmeister Markus Rothberger, der als Botschafter des Sports Einblicke in Technik, Präzision und Teamgeist gab.

Parallel dazu boten acht ergänzende Stationen Einblicke in weitere Sportarten, darunter Judo, Tennis, Breaking, Kickboxen und Medieval Combat. Die Mischung aus Tradition und moderner Bewegungsvielfalt wurde von den teilnehmenden Klassen ausgesprochen positiv aufgenommen.

Politische Unterstützung und wertvolle Einblicke

Das Interesse an der Eisstock-Schul-Challenge reichte weit über den schulischen Rahmen hinaus. Vertreter*innen aus Politik und Verwaltung nutzten die Gelegenheit, sich vor Ort ein Bild vom Format und seinem pädagogischen Mehrwert zu machen.

Sport-Staatssekretärin Michaela Schmidt (BMWKMS) unterstrich bei ihrem Besuch besonders die Bedeutung von Bewegung und gemeinschaftlichem Erlebnis:

„Sport ist weit mehr als Bewegung – er stärkt Körper, Geist und Gemeinschaft. Wenn Kinder Neues ausprobieren, Teamgeist erleben und Spaß an der Bewegung entdecken, legen wir den Grundstein für ein gesundes und aktives Leben. Initiativen wie die Eisstock-Schul-Challenge zeigen, wie vielfältig und lebendig Sport sein kann – und wie er verbindet.“Michaela Schmidt, Staatssekretärin für Sport

Christine Dubravac-Widholm, Bezirksvorsteherin von Brigittenau, Bezirksvorsteherin zeigte sich vom großen Interesse der Kinder beeindruckt:

„Mit Eisstockschießen verbinde ich eigentlich eher den ländlichen Bereich und dort dann eher Senior:innen als Ausübende. Ich habe daher viel dazu gelernt. Die Eisstock-Schul-Challenge hat mir gezeigt, mit wieviel Begeisterung Kinder und Jugendliche eine neue Sportart ausprobieren. Die positiven Effekte stehen ja außer Zweifel und ich freue mich daher sehr, dass die Brigittenau wieder einmal der Ort für Neues ist!“Christine Dubravac-Widholm, Bezirksvorsteherin Brigittenau

ASVÖ Wien setzt bewusst auf Tradition und Vielfalt

Für den ASVÖ Wien ist die Eisstock-Schul-Challenge ein gelungenes Beispiel für zeitgemäße Sportvermittlung, die Tradition und moderne Bewegungskultur verbindet. Generalsekretärin Mag.a Maria Rothen betonte die Bedeutung solcher Projekte:

„Traditionssportarten sind ein wichtiger Teil unserer Sportkultur – und genau deshalb rücken wir sie wieder bewusst in den Fokus. Beim Eisstockschießen erleben Kinder nicht nur Präzision und Teamgeist, sondern auch eine Sportart, die Generationen verbindet. Wenn wir Tradition mit moderner Vermittlung kombinieren, entsteht Begeisterung auf ganz natürliche Weise. Für den ASVÖ Wien bedeutet das: Vielfalt zeigen, Neugier wecken und jedem Kind die Chance geben, etwas Neues auszuprobieren.“

Ausblick

Der ASVÖ Wien plant, das Format 2026 weiter auszubauen und damit einen sportlichen Fixpunkt in einer Jahreszeit zu schaffen, in der traditionell weniger Bewegungsangebote stattfinden. Die hohe Beteiligung und das positive Echo zeigen, wie wertvoll gezielte Bewegungsimpulse im schulischen Alltag sind – besonders dann, wenn sie Tradition und moderne Vermittlung sinnvoll verbinden.

Foto (c) Alexander Felten